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Arsen im Reis: Was du bei Auswahl und Zubereitung beachten kannst

Bestimmt hast du auch schon öfter darüber gelesen, dass Reis mit anorganischem Arsen belastet ist. Nun fragst du dich, ob du überhaupt noch Reis essen solltest oder wie du im Alltag bewusst damit umgehen kannst.

Arsen im Reis: Das Wichtigste in Kürze

  • Arsen kann je nach Herkunft und Verarbeitung in Reis vorkommen. Für den Alltag sind vor allem Auswahl, Abwechslung und die richtige Zubereitung wichtig.
  • Besonders Naturreis und einige Reisprodukte können höhere Mengen enthalten. Gründliches Waschen und Kochen in viel Wasser können helfen, den Gehalt zu reduzieren.
  • Wenn du häufig Reis isst, lohnt sich ein bewusster Blick auf Alternativen wie Hirse, Quinoa oder Hülsenfrucht-Nudeln.
  • Für eine ergänzende Routine kann Cholin interessant sein: Cholin trägt zur Erhaltung einer normalen Leberfunktion bei und trägt zu einem normalen Fettstoffwechsel bei.

Reis ist ein beliebtes Nahrungsmittel weltweit. Er enthält zahlreiche wichtige Mineralstoffe und Vitamine und ist zudem reich an Ballaststoffen. Darüber hinaus ist Reis frei von Gluten und daher eine Alternative für Menschen, die sich glutenfrei ernähren müssen oder wollen.

Allerdings ist Reis in manchen Regionen und Ländern auch von einer Kontamination mit Arsen betroffen. Eine langfristig hohe Aufnahme ist unerwünscht.

Hier erfährst du, was es mit Arsen auf sich hat und wieso vor allem Reis so oft damit belastet ist. Außerdem verraten wir dir einige Möglichkeiten, wie du die Belastung im Alltag reduzieren kannst - selbst dann, wenn du gerne Reis isst.

1. Was ist Arsen?

Arsen gehört zu den Halbmetallen und kommt in vielen natürlichen Umgebungen vor. So kann es durch natürliche Prozesse wie landwirtschaftliche Aktivitäten, Industrieabfälle und die Verwendung von Arsenpestiziden und Düngemitteln in das Grund- und Trinkwasser gelangen.

Über das Grundwasser kann Arsen dann in Lebensmittel gelangen. Da Reis auf Feldern angebaut wird, die unter Wasser stehen, nimmt Reis je nach Anbauregion besonders viel Arsen auf.

2. Wie Arsen in Lebensmitteln bewertet wird

Wie Arsen bewertet wird, hängt stark von der Form der jeweiligen Arsenverbindung ab. Während organisches Arsen in Fisch und Meeresfrüchten eher als unproblematisch angesehen wird, ist besonders anorganisches Arsen toxikologisch relevant. Wird dieses über Lebensmittel aufgenommen, wird es laut Bundesinstitut für Risikobewertung bei Reis und Reisprodukten besonders aufmerksam betrachtet.

Über einen längeren Zeitraum aufgenommen, wird anorganisches Arsen mit einer Reihe gesundheitlicher Zusammenhänge in Verbindung gebracht. Auch Studien befassen sich mit möglichen Zusammenhängen bei einer längerfristigen Aufnahme.

3. Wie hoch ist die Arsenbelastung bei Reis?

Ein wichtiger Bestandteil des Reisanbaus ist es, die Reisfelder zu fluten. Da Arsen besonders im Wasser vorkommt, wird dieses dabei vermehrt in die Reispflanzen aufgenommen. Aus diesem Grund ist der Arsengehalt im Reis höher als in den meisten anderen Lebensmitteln.

Dem BfR zufolge ist der Arsengehalt im Reis auch von der anschließenden Verarbeitung abhängig: Brauner Reis bzw. Naturreis weist häufig höhere Arsengehalte auf als weißer Reis, da bei letzterem die Randschichten entfernt werden.

Auch in verarbeiteten Reisprodukten, wie Reiswaffeln oder Reisflocken ist die Arsenbelastung teilweise hoch. Ökotest untersuchte dazu sowohl Reis als auch Reisprodukte. Sie wiesen Arsen in allen getesteten Reissorten nach, wobei Basmatireis eine geringere Arsenbelastung aufwies als Natur- und Parboiled-Reis. Weiterhin wurden Reiswaffeln für Kinder untersucht : Auch hier wurden in allen Produkten Spuren von Arsen gefunden, teilweise sogar über den hierzulande erlaubten Grenzwerten.

4. Für wen sich ein genauer Blick besonders lohnt

Wer sehr viel Reis isst, diesen täglich konsumiert und dabei vor allem zu Naturreis greift, sollte die eigene Auswahl und Abwechslung im Blick behalten. Gerade bei Kindern und Säuglingen, denen häufig reishaltige Breie oder Reiswaffeln gegeben werden, lohnt sich laut Verbraucherzentrale ein besonders bewusster Umgang mit Produktwahl und Abwechslung.

5. Vier praktische Tipps für den Umgang mit Reis

Auch wenn Reis und Reisprodukte häufig mit Arsen belastet sind, musst du nicht ganz darauf verzichten. Es gibt jedoch einige Dinge, die du beachten kannst, um die Aufnahme im Alltag möglichst gering zu halten.

Hier kommen vier Tipps für dich:

Tipp 1: Greife auf Alternativen zurück

Wenn du Gluten verträgst, kannst du als Beilage auf Nudeln oder Vollkornbrot zurückgreifen. Als glutenfreie Getreidearten kommen beispielsweise Mais, Hirse, Quinoa, Buchweizen oder Amaranth infrage. Außerdem bieten sich Nudelprodukte aus Hülsenfrüchten wie Linsen, Kichererbsen oder grüne Erbsen an. Auch für Reisdrink gibt es zahlreiche Alternativen aus Hafer, Kokos, Mandeln oder Soja.

Schaue dich doch einmal in deinem Supermarkt um: Mittlerweile gibt es fast überall eine gute Auswahl an verschiedensten Produkten, mit denen du Reis ersetzen kannst. Viele davon sind ebenfalls glutenfrei.

Tipp 2: Reduziere deinen Reiskonsum

Reis enthält viele wichtige Nährstoffe und ist reich an Ballaststoffen. Insbesondere für Menschen, die gerne glutenfreie Alternativen nutzen, stellt Reis eine wichtige Alternative zu glutenhaltigem Getreide dar. Die gute Nachricht ist, dass du nicht auf deinen Reisgenuss verzichten musst. Um die Aufnahme im Alltag möglichst gering zu halten, solltest du jedoch Reis nur in Maßen genießen. Achte zudem darauf, den Reis richtig zuzubereiten und so schon beim Kochen Arsen zu reduzieren. Wie das richtig geht, erfährst du im nächsten Tipp.

Tipp 3: Bereite den Reis richtig zu

Um den Arsengehalt im Reis zu reduzieren, sollte dieser zunächst in einem feinen Sieb gründlich unter fließendem Wasser gewaschen werden. Anschließend bereitest du ihn am besten in viel Wasser zu. Beim Kochen geht ein Teil des Arsens in das Wasser über, daher solltest du das überschüssige Kochwasser anschließend unbedingt weggießen.

Eher weniger empfehlenswert ist die Quell-Methode, bei der das gesamte Kochwasser vom Reis aufgenommen wird. Hierbei bleiben große Mengen des Arsens im Reis zurück und gelangt somit in deinen Körper.

Tipp 4: Bei Kinderprodukten besonders auf Abwechslung achten

Gerade Reiswaffeln, Reisbreie oder Reismilch für Kleinkinder und Säuglinge weisen oft Spuren von Arsen auf. Daher wird empfohlen , diese Produkte nur in Maßen zu verzehren. Zudem kannst du darauf achten, Reisprodukte mit Nahrungsmitteln aus anderen Getreidesorten abzuwechseln. Für Kinder bieten viele Hersteller auch Maiswaffeln und andere reisfreie Zwischenmahlzeiten an, auf die du gut zurückgreifen kannst.

6. Normale Leberfunktion im Alltag: worauf wir achten können

Die Leber übernimmt im Körper viele alltägliche Aufgaben. Deshalb lohnt es sich, im Alltag auf eine ausgewogene Routine zu achten.

Insbesondere eine zucker- und fettreiche Ernährung, wenig Bewegung und viel Stress können eine bewusste Alltagsroutine erschweren. Auch Alkohol, die Einnahme von Medikamenten und Schwankungen im Hormonhaushalt spielen dabei oft eine Rolle.

Umso wichtiger ist es, dass wir uns gut um unsere Leber kümmern. Eine vielfältige Ernährung mit nährstoffreicher Nahrung spielt für eine normale Leberfunktion und Verdauung eine wichtige Rolle.

Wenn du deine Routine gezielt ergänzen möchtest, findest du im Leber-Komplex von VitaMoment eine durchdachte Kombination ausgewählter Inhaltsstoffe. Cholin trägt zur Erhaltung einer normalen Leberfunktion bei und trägt zu einem normalen Fettstoffwechsel bei.

Artischocke wird traditionell im Zusammenhang mit bewussten Verdauungs- und Stoffwechselroutinen geschätzt. Moderne Humanstudien greifen dieses Interesse auf und deuten darauf hin, dass Artischocken-Extrakt eine sinnvolle Ergänzung im Kontext alltäglicher Verdauungsroutinen sein kann.

Mariendistel wird seit Langem traditionell im Zusammenhang mit der Leber geschätzt. Humanstudien deuten darauf hin, dass Mariendistel-Extrakt einen wertvollen Beitrag im Kontext der normalen Leberfunktion leisten kann.

Ingwer wird traditionell für aktive Routinen und ein gutes Bauchgefühl geschätzt. Humanstudien deuten darauf hin, dass Ingwer-Extrakt im Zusammenhang mit Verdauungs- und Stoffwechselroutinen eine interessante Ergänzung sein kann.

Löwenzahn ergänzt die Rezeptur zusammen mit den weiteren pflanzlichen Bestandteilen.

Fazit

Reis ist ein wichtiges Grundnahrungsmittel, das viele Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe enthält. Leider ist er häufig mit anorganischem Arsen belastet. Um die Aufnahme von Arsen im Alltag möglichst gering zu halten, kannst du einiges beachten: Versuche, das Arsen beim Reiskochen mit viel Wasser zu reduzieren. Genieße außerdem Reis nur in Maßen und probiere stattdessen leckere Alternativen aus. Hier hast du die Wahl zwischen zahlreichen Getreideprodukten aus Vollkorn oder eiweißreichen Hülsenfrüchten.

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